Chelattherapie/ Schwermetallausleitung

Chelattherapie/ Schwermetallausscheidung | Toxische Metalle im Körper |

   
  

 

"Eine akute Schwermetallbelastung ist selten, eine chronische die Regel."
Peter Jennrich
(Arzt und Mitglied des Internationalen Board of Clinical Metal Toxicology)


Schwermetallbelastungen (dazu werden funktionell auch Vergiftungen durch Leichtmetalle wie Aluminium, Titan u.a. gezählt) und Belastungen mit anderen Umwelttoxinen werden in der Komplementärmedizin schon lange als wichtiger Faktor für viele Krankheiten angesehen. Hierbei sind diese Belastungen selten alleinige Ursache, jedoch mitverursachend oder auslösend an einer Krankheitsentstehung beteiligt. 

Schwierigkeit hierbei ist der objektivierbare Nachweis von Schwermetallen (beispielsweise im Blut). Die Symptome chronischer Intoxikationen sind im Gegensatz zur akuten Intoxikation uncharakteristisch und so nicht direkt der Schwermetallvergiftung zuzuordnen. Im Rahmen der Chelattherapie habe ich die Möglichkeit eine Vergiftung labordokumentiert nachzuweisen. Unter Chelattherapie wird hierbei die intravenöse (in die Vene) Anwendung von Chelatoren wie EDTA und DMSA und die intravenöse Verabreichung (Protokollinfusion) von für die Mitochondrienfunktion wichtigen Eiweisse, Mineralstoffe und Spurenelemente, sowie Gluthadion verstanden. Anstelle von DMSA kommen seit Mai 2018 Stoffe wie alpha-Liponsäure zur Anwendung. 

Die langjährige Beschäftigung mit chronischen Krankheiten, der Austausch mit zahlreichen Berufskollegen und die Suche nach einem gemeinsamen Nenner chronisch kranker Menschen, lässt mich zu dem Schluss kommen, dass eine anhaltende Besserung chronischer Krankheiten ohne eine effektive, labordokumentierte Schwermetallausleitung nicht mehr denkbar ist.
Die ganzen Ausleitungsverfahren, Entfigtungsmethoden mit pflanzlichen Chelatoren (wie Bärlauch, Koriander, Chlorella), die die Erfahrungsmedizin schon lange anwendet, scheinen bei dem Grad der Intoxikation unserer Organismen und weiteren schädigender Einflüsse nicht mehr ausreichend oder nur innerhalb unvorstellbar langer Anwendungszeiträume effektiv zu sein.

Ich bin sehr glücklich, dass ich Ihnen mit der Chelattherapie eine laborgestützte, sichere und effektive Schwermetallausleitung anbieten kann. 

Die Chelattherapie/ Schwermetallausleitung führe ich nur dann durch, wenn gleichzeitig oder vorher für eine sichere Darmschleimhaut gesorgt wurde/wird. Ohne gesunde Darmfunktion wird die Ausscheidung toxischer Metalle erschwert. Ist keine Ausscheidung über die Darmschleimhaut möglich (durch Entzündungen, Leaky Gut), können die durch die Infusion gelöste Metalle wieder eingelagert werden. Die Darmtherapie schliesst Ernährungsumstellung, Darmfloraaufbau und die Behandlung von Leaky Gut ein. 

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite von Taramax. 

 
 
   

Toxische Metalle im Körper

  • Das höchste toxische Potential im Körper besitzen Aluminium, Blei, Quecksilber, Palladium, Platin, Uran. Durch die Wechselwirkung verschiedener toxischer Metalle im Körper hat die Vergiftung mit mehreren Metallen gleichzeit ein größeres toxisches Potential. Man vermutet eine bis hundertfach erhöhten Toxinwirkung (v.a. unter Mitbeteiligung von Aluminium).
  • Metalle mit wichtigen Funktionen im Körper (=Funktionsmetalle) können durch toxische Metalle verdrängt werden. Diese binden dann an Eiweisse und Enzyme und es kommt zu Veränderungen oder Schädigung dieser Enzyme und Proteine. 
  • Toxische Metalle verdrängen Mineralien und Metalle in den Mitochondrien. Diese werden damit stark in ihrer Funktion beeinträchtig oder funktionsunfähig. Dies ist insofern verheerend als dass die Entgiftung des Organismus mitochondriengesteuert ist.
  • Mit erhöhter Metalltoxinbelastung steigt die Elektro- und Funksensibilität
  • Da die Evolution unter Ausschluss vieler toxischer Metalle stattfand, setzt bei Überlastung des Organismus mit toxischen Metallen evolutionsbiologische Überlebens-konzepte zur Erhaltung der Art wieder ein. Dieses Konzept heisst vereinfacht gesagt Energieproduktion ohne Sauerstoff, Entzündung und Zellvermehrung mit all seinen Folgen für den Gesamtorganismus und dem Resultat chronischer Krankheiten. 

  • Der Körper lagert Gifte in "sicheren" (nicht ganz so lebenswichtigen) Geweben ab. Hierzu gehören das Körperfett (Eingeweidefett, Bauchfett und Unterhautfettgewebe), das Bindegewebe (Knorpel, Sehnen, Faszien, Blutgefässwände.....), Nägel, Haare. 
  • 70% toxischer Metalle werden im Normalfall über eine gesunde Darmschleimhaut ausgeschieden (Drugs.com). Sie ist somit nicht nur essentiell für eine normale Immunreaktion, sondern auch für die Entgiftung.

  • In der Muttermilch werden bis zu 300 synthetische Chemikalien nachgeweisen (BUND, 2005). Im Nabelschnurblut fanden sich 287 synthetische Chemikalien (BUND, 2006). Blei und Cadmium wurden im Sprema deutscher Männer gefunden (Andrologia 1989)
 
 
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